Jugendhof Auenland
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gemeinsam leben lernen

Aufnahmealter
Die vorliegende Konzeption lässt sich nur dann umsetzen, wenn vorwiegend Kinder jüngerer Altersstufen aufgenommen werden – in einem Alter also, in dem sie noch bereit und in der Lage sind, sich auf eine neue Gemeinschaft einzulassen. Jugendliche, die in der Ablösephase zu uns kommen, tun sich damit erfahrungsgemäß schwer. Ohne eine ausreichende und gewachsene Beziehungsbasis sind Jugendliche und Erzieher durch die unvermeidlichen Ablösungskonflikte häufig überfordert. Jugendliche, die bereits über 15 Jahre sind, nehmen wir daher nur in begründeten Ausnahmefällen auf. Die untere Altersgrenze bildet das Schulalter, auf die Betreuung jüngerer Kinder sind wir nicht eingerichtet.

Ausschlusskriterien
Unser pädagogischer Ansatz ist auf Jugendliche zugeschnitten, die aus einem gestörten, entwicklungshemmenden Beziehungsfeld kommen. Er setzt Ansprechbarkeit und eine im weitesten Sinne normale Intelligenz voraus. Psychotische, geistig behinderte und minderbegabte Kinder und Jugendliche können von uns nicht betreut werden. Jugendliche, bei denen eine Suchtgefährdung im Vordergrund steht, werden nur in Ausnahmefällen und nach genauer Diagnose aufgenommen.

Das Aufnahmeverfahren
Die Aufnahme eines Jugendlichen erfolgt in drei Schritten. Nach der ersten, meist telefonischen Kontaktaufnahme, bei der es um die grobe Eingrenzung der Problematik geht, wird ein Vorstellungstermin vereinbart, der dem gegenseitigen Kennenlernen dient. Wenn sich der/die Jugendliche vorstellen kann, bei uns zu leben, und wir den Eindruck haben, dass er/sie nach Alter und Problematik in die Gruppe passt, kann die eigentliche Aufnahme in die Wege geleitet werden. Als Entscheidungshilfe benötigen wir neben dem unmittelbaren persönlichen Eindruck lebensgeschichtliche Daten und Informationen über die jüngere Familiengeschichte. Ein Probewohnen ist möglich.


Für weitere Fragen nehmen Sie bitte persönlichen Kontakt auf:

Elisabeth Zimmermann, Dipl.Soz.Päd. (FH)
Georg Pogodda